Weltkulturerbe Rammelsberg
Museum und Besucherbergwerk - Bergtal 9 - 38640 Goslar - Tel 05321 / 75 00 - Fax 75 01 30
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Erzbergwerk Rammelsberg Das 1988 stillgelegte Erzbergwerk
Rammelsberg ist ein herausragendes
Denkmal der Arbeitskultur.

In der Tiefe des Rammelsberges ruhte
einst mit ca. 27 Mio. Tonnen das größte
zusammenhängende Kupfer-, Blei- und
Zinkerzlager der Welt. Bereits vor
3000 Jahren wurde hier Erz gewonnen.

Erhalten blieb inmitten einer eindrucksvollen Kulturlandschaft ein einzigartiges Ensemble von
montanen Sachzeugen und Denkmalen über und unter Tage, und damit eines der
beeindruckendsten historischen Montanreviere. 1992 wurde der Rammelsberg als erstes
technisches Denkmal in Deutschland mit der zugehörigen Altstadt Goslar und der umgebenden
Kulturlandschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit erhoben.
Berg und Stadt waren Jahrhunderte hindurch aufs engste miteinander verbunden, und in
den Blütezeiten des Bergbaus entstanden in der Stadt Kulturdenkmale, denen die Altstadt
bis heute ihr prachtvolles Aussehen verdankt.

Heute ist am Rammelsberg ein Museum entstanden, das zu den originellsten
industriekulturellen Einrichtungen Europas zählt und ein Anziehungspunkt von internationalem
Rang ist. Vielfältige Erlebnisse werden für Jung und Alt angeboten – und das durchaus für
einen ganzen Tag: Ungewöhnliche Ausstellungen und Führungen am authentischen Ort
ermöglichen faszinierende Sichten auf eine über Jahrhunderte gewachsene Kultur der Arbeit
und ihren Einfluß auf die menschliche Existenz.

Rathstiefster Stollen Roeder-Stollen
Faszinierende Untertagewelt
Festes Schuhwerk empfohlen!
Temperatur im Berg ca. + 12°C.

Vier verschiedene Führungen werden angeboten:

Abenteuer Mittelalter – Der Rathstiefste Stollen
Atemberaubende Expedition in den farbenprächtigen Rathstiefsten Stollen aus dem
12. Jahrhundert. Dauer ca. 4 Stunden mit Tzscherper-Essen unter Tage.
Kleidung wird gestellt. Ab 5, maximal 8 Personen, ab 16 Jahren.
Unbedingt voranmelden!

Feuer und Wasser – Der Roeder-Stollen
Der technisch perfekt ausgeklügelte Roeder-Stollen gilt als Meisterleistung
der Ingenieurkunst. Zu Fuß geht es durch das 200 Jahre alte Stollensystem mit
seinen gewaltigen Wasserrädern. Rückweg über einen steilen Treppenturm mit
101 Stufen. Dauer ca. 1 Stunde 15 Minuten.

Maschinen in Bewegung – Mit der Grubenbahn vor Ort
Einfahrt mit der Grubenbahn in den Berg. Maschinen demonstrieren mit lautem
Getöse die Bergbautechnik des 20. Jahrhunderts. Dauer ca. 1 Stunde, auch für
ältere Menschen geeignet

Maschinenfaszination auf allen Ebenen – Schacht und Erzaufbereitung
Per Seilfahrt durch den Schacht und zu Fuß wird der Weg des Erzes verfolgt, vorbei an
gewaltigen Backenbrechern und Kugelmühlen und durch gewaltige Maschinenhallen.
Raum-Klang-Installationen erwecken die alten Hallen zu neuem Leben.
Dauer Ca. 1 Stunde 15 Min., samstags, 13.45 Uhr; Voranmeldung auch für Einzelgäste.
Für Gruppen jederzeit nach Voranmeldung.


Innovatives Museum

Vier Museumshäuser in den authentischen Übertageanlagen:

Museumshaus Magazin – die lebendige kulturhistorische Ausstellung zum 3000-jährigen
Rammelsberger Bergbaus und dem Einfluss der Arbei auf die menschliche Existenz und Kultur.
Mit vielen Hör-, Film- und Aktionsstationen!

Museumshaus Erzaufbereitung – die sehr sinnlich präsentierte Geologie- und
Mineralogie-Ausstellung. Einzigartige Mineralien, Lichtinszenierungen und Maschinenskulpturen
schaffen faszinierende Räume. „Submarine“ Eindrücke veranschaulichen die Urgewalt bei
der Entstehung der „Schätze des Rammelsberges“.

Museumshaus Kraftzentrale – als Kunsthalle hergerichtet. Zu sehen ist unter anderem
das von Christo realisierte Projekt „Package on a hunt“, der 1988 verpackte letzte mit
Erz gefüllte Förderwagen des Rammelsberges
(Leihgabe Mönchehaus-Museum für moderne Kunst, Goslar).

Flotation der Erzaufbereitungsanlage
Ein Blick in die Flotation der
Erzaufbereitungsanlage, Foto: Richard Bothe.
Kraftzentrale
Christos "Package on a hunt" von 1988
in der ehemaligen Kraftzentrale.


Museumshaus Lohnhalle/Kaue – Sonderausstellungen zur Industriekultur und zum Thema
„Kunst und Arbeit“, wie etwa die Ausstellung „Industrielle Strukturen“ von Gerd Winner.


Mitmachführungen, Workshops, Kinderprogramme, Museumsspiele.
Musuemspädagogik Tel. Gesine Wiegand 05321/750-154
Seniorenführungen, thematische- und Schnupperführungen über Tage,
Tel. Dr. Brigitte Heublein 05321/750-150
Wanderungen durch die Kulturlandschaft
Musuemsrestaurant „DER ACHTERMANN am Rammelsberg“ mit ca. 170 Plätzen
und Sommerterrasse, Tel. 05321/750-290
Museumsshop
ungewöhnliche Räumlichkeiten unter und über Tage für Veranstaltungen,
Feiern, Konzerte etc.
kostenlose Bus- und PKW-Parkplätze direkt am Museum
DB-Bahnof Goslar, Buslinie 808 oder 818 ab Bahnhof und Kaiserpfalz



Öffnungszeiten
Täglich geöffnet 9 bis 18 Uhr (außer 24. und 31. 12.)

Herzlich willkommen!







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Erstellt mit HomeSite, 06.07.2003
Letzte Überarbeitung 08.07.2003